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20.6.2024

{hashtag|\#|Industrie} und {hashtag|\#|Gewerbe} siedeln sich dort bevorzugt an, wo {hashtag|\#|Energie} als wesentlicher

{hashtag|\#|Industrie} und {hashtag|\#|Gewerbe} siedeln sich dort bevorzugt an, wo {hashtag|\#|Energie} als wesentlicher Kostenfaktor dauerhaft günstig und die {hashtag|\#|Versorgungssicherheit} langf

{hashtag|#|Industrie} und {hashtag|#|Gewerbe} siedeln sich dort bevorzugt an, wo {hashtag|#|Energie} als wesentlicher Kostenfaktor dauerhaft günstig und die {hashtag|#|Versorgungssicherheit} langfristig gewährleistet ist. Wenn deutsche Unternehmen nun mehr im Ausland als im Inland investieren oder gleich ihre Aktivitäten verlagern, dann gibt es offensichtlich Defizite beim Ausblick auf die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.   Das Vertrauen in das Gelingen der deutschen {hashtag|#|Energiewende} schwindet. Es zählt eben nicht nur der schnelle Zubau an regenerativen Erzeugungskapazitäten wie {hashtag|#|PV} und {hashtag|#|Windenergieanlagen}, sondern auch ein zeitlich korrelierter Zubau an Stromspeicherkapazitäten und Leitungen in den Verteilnetzen, Regelbarkeit des Stromnetzes ohne konventionelle {hashtag|#|Kraftwerke}, Stabilität der Stromnetzebenen, schnelle Wiederherstellbarkeit der Versorgung bei Stromausfall usw. – ein hochkomplexes System, dessen Fortentwicklung stets im Gleichgewicht gehalten werden muss.   Gerade hier klafft eine riesige Lücke zwischen Vorhaben und Umsetzung.   Die Zeitplanung, die man sich gesetzgeberisch auferlegt hat, ist nicht realistisch. Sie wäre lediglich mit aller größten gesellschaftlichen Mühen sowie unter hinreichender, bis heute nicht erkennbarer Orchestrierung umsetzbar. Die erforderlichen Investitionen in eine künftige sichere {hashtag|#|Stromversorgung}, die zu 100% aus erneuerbaren Energien geleistet werden soll, liegen deutlich über 1 Billion Euro. Mehrere, voneinander unabhängige Studien haben das gezeigt (z. B. Fraunhofer ISE, BDEW/EY). Woher das Geld kommen soll – völlig unklar. Der Staat allein wird es nicht finanzieren können. Wer aber privatwirtschaftlich investiert, will eine Rendite sehen. Damit sind erhebliche Strompreissteigerungen in den nächsten Jahren unumgänglich.   Während die Stromkosten steigen und Deutschland kritische Klimaziele ambitionierter definiert hat als in den EU-Vorgaben gefordert, wird die Versorgungssicherheit sinken, da die Systemstabilität des Stromnetzes auf eine völlig neue Grundlage gestellt werden muss (z.B. netzdienliche Stromrichter statt konventioneller turbinenbasierter Kraftwerke zur Spannungs- und Frequenzstabilisierung) und es keine Erfahrungsbasis dafür gibt. Das Diagramm soll die absehbare Dysbalance zwischen Klimaschutz, Kosten und Versorgungssicherheit visualisieren.   IZW hat sich dem Thema „Sichere Energieversorgung“ angenommen und richtet den Fokus auf verlässliche Planbarkeit und Kostenminimierung bei der Transformation unserer Energieversorgung von fossilen zu regenerativen Energiequellen. Der aktuelle Weg bedarf der Korrektur, denn er schadet den Interessen der deutschen Bevölkerung und der hiesigen Unternehmen mit ihren Beschäftigten, die unseren Wohlstand erarbeiten, ohne einen effektiven globalen Beitrag zum Klimaproblem leisten zu können.

📢 ❝ Viel sinnvoller wäre es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands zu erhalten und zu nutzen, um die Transformation optimal für das Dreibein aus Klima, Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. ❞ ❗

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