📢 Zwölf führende Energieökonomen fordern die Einführung lokaler Preise für den Strommarkt ❓
📢 Zwölf führende Energieökonomen fordern die Einführung lokaler Preise für den Strommarkt ❓ Hiermit würde eine Preisbildung je Region bzw. definiertem Netznoten erfolgen. Der sogenannte Redispatch na
📢 Zwölf führende Energieökonomen fordern die Einführung lokaler Preise für den Strommarkt ❓ Hiermit würde eine Preisbildung je Region bzw. definiertem Netznoten erfolgen. Der sogenannte Redispatch nach Abschluss des Handels müsste dann nicht mehr erfolgen. Die Kapazitäten bzw. Begrenzungen im Stromtransport würden somit die Preisbildung beeinflussen. Die steigenden Energiekosten aus dem Redispatch würden damit entfallen. Sie würden demnach sachgerecht den Regionen zugeordnet, in denen die Netze noch ausgebaut werden müssten. Unternehmen in diesen Regionen wären wohl damit eher nicht wettbewerbsfähiger. Könnten die Unternehmen es beeinflussen? Losgelöst von der Frage der führenden Energieökonomen des Landes ist die Debatte wichtig, auch mehr als überfällig. Die deutsche Energiewende ist längst gescheitert, zumindest in der aktuellen Version. Sprachlich können wir uns darüber streiten, ob wir nunmehr zurück zum Start gehen oder ein neues Release anstreben. Es betrifft nicht nur die "lokalen Preise" bzw. Energiekosten. Deutschland ist zurückliegend falsch abgebogen, fährt weiterhin mit Deutschlandtempo in eine Sackgasse, verzettelt sich immer mehr dabei, macht es insgesamt weiterhin ("kaum vorstellbar") noch komplizierter, … auch teurer. Unabhängig voneinander hatten wir bereits gestern spontan - nahezu reflexartig - auf die Ankündigung der Publikation reagiert. U.a. hatte @Herbert Saurugg Energiezellen empfohlen ("derzeit wohl kaum vorstellbar"), @Mustafa Sahin die Handelssicht angeführt (fachliche bisher nicht "durchdacht"), @Marcel Linnemann und @Frank Oesterwind die Energiekosten (Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen). Es ist kompliziert. Dabei sind es lediglich drei Aspekte. Eine abschließende Meinung zur Bewertung dieser Forderung haben wir bisher noch nicht. Wir wissen jedoch, dass sich dringend etwas ändern muss. Allein die fluktuierenden "Erneuerbaren" werden es langfristig nicht lösen. Die Kassen sind leer - den neuen, redundanten Kraftwerksparks soll es nicht geben, lediglich eine überschaubare Champagner-Verstromung zur Verprobung. Damit wird Deutschland weiterhin "Kohlestaat" bleiben, auch weit über 2030 hinaus. Alle Netze müssen noch neu gebaut, zumindest massiv ausgebaut werden. Und, ganz ehrlich: Mit der erforderlichen Digitalisierung des Energiesystems hat Deutschland nach 25-jähriger Diskussion bisher immer noch nicht ernsthaft begonnen. Wir müssen wohl noch unsere Köpfe zusammenstecken. Es benötigt weniger Ideologie, mehr fachliche Expertise - insgesamt ein schlüssiges Gesamtkonzept. Wir - der IZW - empfehlen die "Energiewende 2.0". Mehr dazu gibt es demnächst auch in diesem "Theater"! ▶ Weitere Infos und Links zum Beitrag in den Kommentaren {hashtag|#|foed} {hashtag|#|IZW} {hashtag|#|Energiewende} {hashtag|#|Preiszonen} {hashtag|#|Redispatch} {hashtag|#|lokale} {hashtag|#|Preise}