🏭 Es muss {hashtag|\#|Wahlkampf} 🗳️ sein, wenn der Kanzler erneut einen „Industrie“-Strompreis verspricht.
🏭 Es muss {hashtag|\#|Wahlkampf} 🗳️ sein, wenn der Kanzler erneut einen „Industrie“-Strompreis verspricht. Frischen wir unser Gedächtnis auf: Erinnern wir uns, dass der Kanzler im Wahlkampf 2021
🏭 Es muss {hashtag|#|Wahlkampf} 🗳️ sein, wenn der Kanzler erneut einen „Industrie“-Strompreis verspricht.
Frischen wir unser Gedächtnis auf:
Erinnern wir uns, dass der Kanzler im Wahlkampf 2021 einen Industriestrompreis von 4 Cent versprochen hat?
Vergessen, als man an der Regierung war.
Am 27.09.23 hat der Kanzler davor gewarnt das Land in eine Krise hineinzureden. „🇩🇪 sei ein stolzes Segelschiff ⛵️und für alle Stürme gerüstet“. Das würde „hinhauen“, mit guten und gut bezahlten Industrie-Arbeitsplätzen, mit bezahlbarer und sicherer Energie.
Wie sind dabei „gute“ Arbeitsplätze definiert? 🤔
Vielleicht waren damit „Zukunftsindustrien“ und Subventions-Projekte wie {hashtag|#|Intel}, {hashtag|#|Northvolt}, etc. gemeint, deren Seifenblasen die letzten Wochen allesamt geplatzt sind?
Der {hashtag|#|Mittelstand} bekam nur zu hören: „Die Klage ist das Lied des Kaufmanns“.
Regierungsberater verkündeten im Sommer 2022: „Wir sind uns doch einig darin, dass die Zukunft nicht in den rückwärtsgewandeten Industrien(...) liegt.“
Doch wo finden wir {hashtag|#|Wertschöpfung}?
Mit ihm gäbe es kein schuldenfinanziertes Strohfeuer 🔥, so Kanzler Scholz (Unternehmertag am 16.08.23). Die Preise würden von allein sinken, wenn 🇩🇪 schneller werde beim Bau neuer Netze, etwa für {hashtag|#|Wasserstoff}.
Diesem Mythos, widerspricht die Wirklichkeit.
Man sollte hellhörig werden, wenn sich der Chef der {hashtag|#|Bundesnetzagentur} an die Öffentlichkeit wendet, um seiner Sorge Ausdruck zu verleihen. Ebenso Markus Krebber, CEO RWE: „Die {hashtag|#|Dunkelflaute} sei mehr als ein Warnschuss gewesen. Man sieht was passiert, wenn man Erneuerbaren kein Backup zur Seite stellt. Der Zubau von gesicherter Leistung sei etwas, was keinen Aufschub duldet.“ ❗️
Die dringend nötige {hashtag|#|Kraftwerkstrategie} lässt noch immer auf sich warten, kommt zu spät und ist zu gering.
Dafür sind wir nun auf {hashtag|#|Stromimporte} aus dem Ausland angewiesen.
Dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, dürfte nicht allen klar gewesen sein, als man aus Ideologie Kraftwerke vom Netz genommen hat.
Der ungezügelte Ausbau von Erneuerbaren und Dauersubvention kostet uns 32 Mrd. EEG Defizit ab 01.01.23+ 3,2 Mrd. Redispatchkosten in 2023, eine wetterabhängige Stromversorgung und unkalkulierbare Preise, mit der keine Industrienation bestehen kann. Staatliche Rationierung von Energie hatten wir überwunden.
Schnell sinkende Preise sind auf diesem Weg nicht zu erwarten.
Die „verbrannten“ Milliarden wären gut angelegtes Geld in einen „Industriestrompreis“ gewesen. Wobei Industrie noch zu definieren wäre, denn die Wirtschaft, das ist vor allem der {hashtag|#|energieintensive} {hashtag|#|Mittelstand} und {hashtag|#|Familienunternehmen}, die gerade reihenweise insolvent gehen, leise kapitulieren oder in Scharen abwandern.
Reagiert hat die Politik immer erst, wenn {hashtag|#|Arbeitsplätze} auf dem Spiel standen. So auch jetzt. Reichlich spät.
Eine kurzfristige Lösung ist nicht zu erwarten. Die Energiewende bleibt weiterhin eine Operation am offenen Herzen. Ob der Patient überlebt, ist zunehmend fraglich.