🇩🇪 im Herbst 🍂. Von @[Daniel Bleich](urn:li:person:UOq38PU5Iv):
🇩🇪 im Herbst 🍂. Von @[Daniel Bleich](urn:li:person:UOq38PU5Iv): Nebel, wenig Wind, eine melancholische Grundstimmung, die 🇩🇪 Dichter der Romantik nicht hätten besser beschreiben können. Wohl
🇩🇪 im Herbst 🍂. Von @Daniel Bleich:
Nebel, wenig Wind, eine melancholische Grundstimmung, die 🇩🇪 Dichter der Romantik nicht hätten besser beschreiben können.
Wohl dem, der diese Tage zuhause ohne flexible Stromtarife verbringen kann. Der Strompreis in flexiblen Tarifen lag bei bis über 1 Euro pro KWh. Der Strompreis am Spotmarkt bei über 800 Euro je MWh, weshalb Unternehmen versucht haben, ihre Produktion zu reduzieren.
Die Apolgeten predigen Flexibilität, doch wie soll das in der Praxis aussehen? Energieintensive Prozesse, wie Lichtbogenöfen, benötigen Kontinuität & Sicherheit. Diese lassen sich nicht „mal eben“ abschalten, ohne Schaden zu nehmen.
Unsere Welt wird zunehmend digital. Und im Hintergrund arbeiten Server und zunehmend KI. Der Strombedarf wächst rasant, McKinsey prognostiziert für {hashtag|#|Rechenzentren} eine Verdreifachung des Energiebedarfs bis 2030 – angetrieben durch {hashtag|#|KI}.
Und was, wenn es künftig heißt: „Google Maps aufgrund Dunkelflaute nicht verfügbar“? Vielleicht sollten auch Arbeitskräfte flexibel bezahlt werden, um Anreize zu schaffen, nur dann zu arbeiten, wenn Strom verfügbar ist. Ein fairer Beitrag zur {hashtag|#|Energiewende}?
Flexibilität ist eine Chimäre, deren Konsequenzen bewusst verschwiegen werden. In Talkshows heißt es nur: „Mehr Speicher bauen, dann passt das!“ Doch trotz drei Jahre Ampelregierung bleibt der Speicherzubau marginal und wenig netzdienlich.
Wir hatten nun drei Jahre 🚦, der Speicherzubau ist ja explodiert, das las man gerade bei zahlreichen fürs Quatschen bekannten Social Media Professoren und Aktivisten.
Diese Speicher sind nicht netzdienlich, nicht-steuerbar und somit nicht relevant. Die Kraft des Faktischen, lässt da keinen Interpretationsspielraum.
Nehmen wir einmal an, all diese Speicher wären das. Netzdienlich, steuerbar und GELADEN(!), dann hätten diese in den vergangenen Tagen ausgereicht, um eine Stunde zu Spitzenzeiten OHNE Stromimporte auszukommen.
Die Netzstabilität war in den vergangenen Tagen nicht gefährdet. Ganz richtig, wir können Strom importieren und der Rest der ENTSO-E verlässt sich, anders als 🇩🇪, nicht nur auf seine Nachbarn. Wir zahlen dafür Rekordpreise und werden für diesen Irrsinn finanziell abgestraft.
Merz sagte letztens, man müsse auch über SMRs und einen sachlichen, faktenbasierten Wiedereinstieg in die Kernkraft sprechen, sprangen jedoch schnell hinter der Hecke vor und riefen: aber die Gestehungskosten sind bei {hashtag|#|EE} viel niedriger!
Klar. Die jetzt anfallenden Kosten für den Import sowie die Netzausbaukosten werden in der Gleichung einfach vergessen.
Der aktuelle Pfad führt nicht nur in den Kohlestrom, sondern fördert politische Ränder und Extremisten. Wer Industrie und Demokratie stärken will, macht sich unabhängig und garantiert eine stabile und bezahlbare Energieversorgung. Auf Basis von Wissenschaft und Fakten, nicht Wünschen und Ideologie.
Dunkelflauten sind real.
{hashtag|#|IZW} Team Transformation {hashtag|#|erneuerbare} {hashtag|#|kraftwerkstrategie} {hashtag|#|netzausbau} {hashtag|#|systemstabilität} {hashtag|#|co2}