⚡️Die {hashtag|\#|Energiewende} ignoriert physikalische Grundprinzipien – das rächt sich. Ein Blick nach Spanien zeigt:
⚡️Die {hashtag|\#|Energiewende} ignoriert physikalische Grundprinzipien – das rächt sich. Ein Blick nach Spanien zeigt: Es kann zum Blackout kommen. Und die Frage ist, wie lange wir in Deutschland noc
⚡️Die {hashtag|#|Energiewende} ignoriert physikalische Grundprinzipien – das rächt sich. Ein Blick nach Spanien zeigt: Es kann zum Blackout kommen. Und die Frage ist, wie lange wir in Deutschland noch Glück haben.
Rotierende Massen, Netzstabilität, Systemdenken – das klingt technisch, ist aber existenziell.
Deshalb ist {hashtag|#|Wissenschaftskommunikation} heute mehr als nur Aufklärung – sie ist systemrelevant.
Im Handelsblatt vom 16. Mai geht @Catiana Krapp einer zentralen Frage nach:
Drosselt der spanische Netzbetreiber seit dem Blackout bewusst die Solarstromeinspeisung?
Der Hintergrund: Am 19. März kam es in Spanien und Portugal zu einem massiven Stromausfall – dem größten in Westeuropa seit Jahren. Die offizielle Ursache: ein technischer Defekt an einem Umspannwerk.
Doch @Daniel Bleich Ingenieur für Energiesysteme und Mitglied im Energieteam der @IZW Initiative Zukunft Wirtschaft Deutschland e.V., liefert eine tiefere Analyse:
„Wenn die Regierung sagt, der Strom ist wegen eines Umspannwerks ausgefallen, ist das wie: ‚Das Auto ist stehengeblieben, weil der Motor ausging.‘ Aber die entscheidende Frage ist: Warum?“
Ein physikalischer Zusammenhang, der unbequeme Fragen aufwirft.
📉 Die Daten zeigen: In den zwei Wochen vor dem Blackout war die mittägliche Solarstromeinspeisung deutlich höher als danach.
Das heißt nicht, dass Solarstrom den Ausfall verursacht hat. Aber: Am Tag des Blackouts stammte so viel Strom aus Solaranlagen, dass kaum noch konventionelle Kraftwerke liefen. Und damit fehlte etwas Zentrales zur Netzstabilisierung: rotierende Masse.
Rotierende Masse – das unsichtbare Rückgrat unseres Stromsystems ⚙️
Konventionelle Kraftwerke erzeugen durch große, sich drehende Generatoren sogenannte rotierende Masse. Diese wirkt wie ein physikalisches Schwungrad, das Frequenzschwankungen abfedert und so das Netz stabil hält.
„Ohne rotierende Masse ist das Stromnetz wie ein E-Bike ohne Fahrer: Der Motor läuft, aber niemand hält die Balance.“
- Daniel Bleich
Erneuerbare wie Solar oder Wind bringen derzeit diese Eigenschaft nicht mit. Je mehr konventionelle Kraftwerke vom Netz gehen, desto instabiler wird das System – besonders bei Störungen.
Fazit: Die Energiewende braucht endlich Systemdenken – nicht nur Ideologie.
Der Fall Spanien ist kein Randereignis. Er ist ein technischer Weckruf für ganz Europa.
Wer {hashtag|#|Versorgungssicherheit} will, muss {hashtag|#|Netzstabilität} und physikalische Grundlagen ernst nehmen.
„Glaubenskriege helfen nicht. Der Physik ist das Parteibuch egal.“ – @Daniel Bleich
Danke an alle, die zur ehrlichen Debatte und zur Aufklärung in einer Zeit der Narrative beitragen.
• @Catiana Krapp vom Handelsblatt für ihre journalistische Neugier
@Daniel Bleich tätig beim größten deutschen Netzbetreiber, engagiert im IZW-Energieteam, als Dozent, Berater und Autor verständlicher Fachkommunikation.
{hashtag|#|Wissenschaftskommunikation} ist systemrelevant.
Das IZW-Energieteam steht dabei für systemisches Denken, interdisziplinäre Expertise.