đ„ AGI wird kommen - da haben Monika Schnitzer und Daniel Privitera recht. Aber was ihr Gastbeitrag in der FAZ Frankfur
đ„ AGI wird kommen - da haben Monika Schnitzer und Daniel Privitera recht. Aber was ihr Gastbeitrag in der FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung nur andeutet, spreche ich offen aus: Deutschland hat n
đ„ AGI wird kommen - da haben Monika Schnitzer und Daniel Privitera recht. Aber was ihr Gastbeitrag in der FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung nur andeutet, spreche ich offen aus:
Deutschland hat nicht nur keine {hashtag|#|KI}-Strategie. Deutschland hat auch keine Energieinfrastruktur, die eine solche Strategie tragen könnte.
Rechenzentren zu fordern, hilft wenig, wenn wir sie nicht ans Netz bekommen. Von âKI-SouverĂ€nitĂ€tâ zu sprechen, wĂ€hrend wir Stromimporte und EngpĂ€sse verwalten, ist zynisch. Technologische FĂŒhrungsrolle braucht ein belastbares Fundament. Doch das ist nicht brĂŒchig, sondern lĂ€ngst zerstört.
đ„ Der IZW Beitrag am Sonntag wurde am Montag bestĂ€tigt. Der FAZ-Gastbeitrag belegt, was lĂ€ngst klar war: Deutschland wird abgehĂ€ngt - technisch, wirtschaftlich, politisch.
Was treibt eigentlich noch unsere Zukunft an auĂer Wunschdenken?
Die Energie dafĂŒr fehlt, denn
đ Kohle wird abgeschaltet đ Gas gilt nicht mehr als fossilfrei đ GrundlastfĂ€hige Alternativen fehlen đ Der Strombedarf fĂŒr KI-Rechenzentren steigt laut Deloitte bis 2030 um den Faktor 11âïž
Und genau hier liegt der Systemfehler:
An sonnigen Tagen zu viel Strom und bei Bedarf zu wenig. Auch Speicher können das nicht in nötiger GröĂenordnung ausgleichen.
Wir haben ein Netzproblem. Und ein Stromproblem. Beides zusammen ist fatal.
Denn: đ In Deutschland dauert der Netzanschluss bis zu 7 Jahre đ In den USA: 2â3 Jahre âĄïž Nicht, weil das Kabel fehlt, sondern weil der Strom fehlt.
Die Abschaltstrategie der Ampel hat uns ins Aus katapultiert. Wir reden ĂŒber Digitalisierung, aber verwalten Strommangel.
đ KI braucht Strom. Kein Excel-Versprechen.
âą Kein Rechenzentrum ohne Energieversorgung âą Keine KI-Transformation ohne Infrastrukturen âą Keine digitale Zukunft ohne Versorgungssicherheit
Was zunehmend fassungslos macht:
Wir reden ĂŒber Rechenzentren - tun aber so, als könnten sie sich âflexibilisierenâ.
Wie soll das gehenâ
Ein KI-Cluster lÀsst sich nicht mal eben dimmen oder pausieren.
Rechenzentren brauchen durchgehende Leistung - 24/7, 365 Tage im Jahr. Das trifft nicht nur die Digitalisierung, sondern die gesamte Volkswirtschaft. Und das betont IZW nicht erst seit gestern.
Versorgungssicherheit ist kein Nice-to-have. Sie ist die Voraussetzung.
â Schlussfrage: Wird Deutschland kĂŒnftig auf auslĂ€ndische Standorte oder Investoren angewiesen sein, weil wir selbst keine sichere Energieversorgung mehr gewĂ€hrleisten können?
Oder hat jemand eine Idee, wie wir diese Bedarfe - elfmal höher als heute - rund um die Uhr, im Sommer wie im Winter, auch bei Dunkelflauten fossilfrei decken wollenâ
Der Verursacher lehrt derweil in den USA âKrisenbewĂ€ltigungâ. Vielleicht lautet das Seminar: Wie man mit der Demontage der Energieinfrastruktur ein Industrieland schachmatt setzt?
@IZW Initiative Zukunft Wirtschaft Deutschland e.V.
{hashtag|#|KĂŒnstlicheIntelligenz} {hashtag|#|Energieversorgung} {hashtag|#|Versorgungssicherheit} {hashtag|#|Standortpolitik} {hashtag|#|AGI} {hashtag|#|Rechenzentren} {hashtag|#|Digitalstrategie} {hashtag|#|Industriepolitik}