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1.7.2025

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💥 {hashtag|\#|Strompreise} = Lotteriespiel ⚠️ Preisschwankungen von über 400 €/MWh pro Tag zeigen: Das System ist aus dem Takt. Die {hashtag|\#|Dunkelflaute} im Sommer dauert laut Prognosen bis 6. J

💥 {hashtag|#|Strompreise} = Lotteriespiel ⚠️ Preisschwankungen von über 400 €/MWh pro Tag zeigen: Das System ist aus dem Takt.

Die {hashtag|#|Dunkelflaute} im Sommer dauert laut Prognosen bis 6. Juli - das ist kein Extrem, sondern das neue Normal.

• Sonntag: –24 € • Montag: +289 € • Dienstag: +476 € – der zweithöchste Wert 2025

Ein Preissprung von 500 € in zwei Tagen. Tägliche Schwankungen von über 150 € sind mittlerweile üblich.

Zehnmal mehr als in den Jahren 2015–2020.

📌 Energiepolitischer Blindflug mit Ansage

Verantwortung? Bezahlbarkeit? Versorgungssicherheit? Fehlanzeige.

📉 Die Ursachen:

  1. Überangebot durch PV am Nachmittag und an Wochenenden Seit März drücken hohe PV-Erträge ohne Speicher die Preise dauerhaft Richtung null. Konventionelle Kraftwerke werden deshalb am Wochenende zunehmend abgeschaltet.

  2. Steigende Nachfrage zu Wochenbeginn. Erzeugung hinkt hinterher Mit der Arbeitswoche steigt der Strombedarf, besonders abends. Konventionelle Kraftwerke mĂĽssen hochfahren. Das dauert und ist teuer.

  3. Preiseffekt durch Erwartungsmanagement Anbieter wissen, wann ihre Anlagen gefragt sind und setzen gezielt hohe Margen durch. Der Markt lässt es zu. Alternativen fehlen.

  4. {hashtag|#|Merit}-Order-Verzerrung durch PV-Mittagsspitzen Mittags drückt {hashtag|#|PV} die Preise und verdrängt steuerbare Kraftwerke. Sobald die Sonne wegfällt und kein Wind einspringt, steigen die Preise sprunghaft durch teure Neustarts.

📌 Und die Politik? Schweigt und investiert weiter ins Risiko. Wer heute „mehr Erneuerbare“ fordert, ohne {hashtag|#|Speicher}, {hashtag|#|Grundlast} oder {hashtag|#|Systemstabilität} mitzudenken, handelt verantwortungslos.

âś… Was jetzt passieren muss:

  1. Sofortiges Ausbaumoratorium für wetterabhängige Erzeugung ohne Speicher → Keine weitere Volatilität ohne Kompensation.

  2. 🛑Verbot von {hashtag|#|Spekulation} mit einem essenziellen Wirtschaftsgut wie Strom❗️

  3. Verlässlich steuerbare, verfügbare Kapazitäten aufbauen. Leider nicht über Nacht möglich. Was wir jetzt brauchen, wurde abgeschaltet - teils mit der Kettensäge.

👉 Der Schaden ist kurzfristig nicht zu beheben. Die Verantwortung liegt bei der Politik.

  1. „{hashtag|#|Saurugg}-Modell“ (im Kommentar)

Flexibilisierung? Realitätsfern. Die Industrie kann Prozesse nicht beliebig verschieben - sie braucht Planbarkeit.

Preissignale lösen keine Knappheit, sie verlagern nur Kosten.

{hashtag|#|Flexibilität} ersetzt keine physische Verfügbarkeit.

📌 Strom darf kein Luxusgut sein. Er ist Teil der öffentlichen {hashtag|#|Daseinsvorsorge}, für die der Staat verantwortlich ist - dieser Verantwortung wird er nicht gerecht.

🧾 Ein {hashtag|#|Wirtschaftsstrompreis} (nicht nur {hashtag|#|Industrie}) ist keine Wohltat, sondern Schadensbegrenzung - mehr nicht. Bisher zahlte die Rechnung die Wirtschaft. Und die Politik? Kassiert❗️

Nicht einmal zur versprochenen {hashtag|#|Stromsteuersenkung} bekennt sie sich.

Es wäre ohnehin nur ein weiteres Pflaster auf ein {hashtag|#|Systemversagen}, das sie selbst geschaffen hat.

📌 Wer dieses Versagen ermöglicht hat, muss es auch beenden.

@IZW Initiative Zukunft Wirtschaft Deutschland e.V.

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