IZW zum Energiepaket der Regierung: Falsche Weichen, fatale Folgen
Pressemitteilung der IZW zum aktuellen Energiepaket.
Pressemitteilung der IZW
Bonn/Berlin, Juni 2026 – Die Initiative Zukunft Wirtschaft Deutschland (IZW) kritisiert das Energiepaket der Bundesregierung als unzureichend und in zentralen Punkten kontraproduktiv.
Das Energiepaket geht an den Bedürfnissen der Wirtschaft vorbei. Es setzt auf Regulierung statt auf Entlastung, auf Bürokratie statt auf Bürokratieabbau. Das ist der falsche Weg.
Falsche Weichen
Das Energiepaket enthält eine Reihe von Maßnahmen, die auf dem Papier fortschrittlich wirken, in der Praxis aber zusätzliche Kosten und Bürokratie verursachen:
- Neue Meldepflichten für Unternehmen im Bereich Energieeffizienz
- Verschärfte Dokumentationsanforderungen beim Energieverbrauch
- Zusätzliche Zertifizierungspflichten für Energiebezieher
- Erweiterte Berichtspflichten im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Fatale Folgen
Die Folgen sind absehbar: Mehr Bürokratie, höhere Kosten, weniger Wettbewerbsfähigkeit. Gerade der Mittelstand, der ohnehin unter hohen Energiekosten leidet, wird durch diese Vorgaben zusätzlich belastet.
Wer Energie verteuert und gleichzeitig Bürokratie ausweitet, treibt Unternehmen aus dem Land. Das ist keine Energiepolitik, sondern eine Deindustrialisierungspolitik.
Was die IZW fordert
Die IZW fordert stattdessen:
- Senkung der Netzgebühren für energieintensive Unternehmen
- Einführung eines wettbewerbsfähigen Industriestrompreises
- Abbau von Meldepflichten im Energiebereich
- Fokus auf Versorgungssicherheit statt auf regulatorische Überlastung
- Pragmatische Umsetzung europäischer Vorgaben ohne Gold-plating
Kontakt
Initiative Zukunft Wirtschaft Deutschland e. V. Pressestelle Über die Kontaktaufnahme freuen wir uns.